Leo und Lucy. Privatdetektive

illustriert von Ute Krause

Leo und Lucy gründen ein Detektivbüro und erhalten ihren ersten Auftrag: Fräulein Flora, ihre Freundin, wird verdächtigt, eine Frikadelle gestohlen zu haben. Und weil sie gern nascht, wäre das eigentlich auch kein Wunder! Aber Lucy hat einen anderen Verdacht…

Hörbuch

schließen X
Weitere Bücher der Reihe
Wer hustet da im Weihnachtsbaum?
Die Geschichte vom kleinen Schwein, das nicht Nein sagen konnte
Auf die Plätze, Löwen, los!
Aufruhr im Schlaraffenland
Leo und Lucy. Ein klarer Fall?
Die schrecklichsten Mütter der Welt
Leo und Lucy. Der geheimnisvolle Onkel
Leo und Lucy. Privatdetektive
Der 7. Sonntag im August
Katzenrabatz
Mein kleiner Monsterbruder
Jojo macht das schon - Viermal Pizza Napoli
Jojo macht das schon Fische haben keinen Po
Hier kommt Frieda
Die Nacht, in der Mr Singh verschwand
Mops und Molly Mendelssohn
Ein Haufen Ärger
Weihnachtsmänner küsst man nicht
Fee und Ferkel
Am Ende der Treppe, hinter der Tür
Painting Marlene
Schwarze Häuser
Der Mädchentausch - Neuauflage
Ida und ihre neue Freundin
Ida und der Schatz der Badewanne
Die Tür bleibt zu
Pandora und der phänomenale Mr. Philby
Das verflixte Alfa-Bett
Wenn der Wal Geburtstag hat, wird er von Spinat nicht satt.
O Besenstiel, o Besenstiel!
Juli, Augustus und das Weihnachtsgeheimnis
schließen X
Leseprobe

"Guck mal hier!", Leo zieht ein Röhrchen mit einem schwarzen Pulver heraus. "Damit kann ich Fingerabdrücke sichtbar machen. Und die Lupe hat sechsfache Vergrößerung!"
Er schaut durch die Lupe auf meine Hand. "Du hast dreckige Fingernägel."
Also das hätte ich auch ohne Lupe gesehen.
"Und was machst du mit dem ganzen Zeig?", frage ich.
"Ich mache ein Detektivbüro auf." Leo sieht mich an.
"Du darfst auch mitmachen. Als meine Assistentin."
"Das ist langweilig", sage ich.
"Überhaupt nicht!", sagt Leo. "Manchmal gerät die Assistentin von so einem Detektiv richtig in Gefahr. Sie wird entführt oder gefesselt, und dann muss der Detektiv sie retten."
Ich schaue Leo an. Er ist ziemlich klein und ziemlich dünn. Er sieht nicht so aus, als ob er mich retten könnte. Schon gar nicht, wenn ich gefesselt wäre.
Neulich hat er seine Schnürsenkel nicht aufbekommen und musste sie durchschneiden. Nun kauft ihm seine Mutter nur noch Schuhe mit Klettverschlüssen. Aber seit unser Klub sich zerstritten hat, langweile ich mich ein wenig.
Also sage ich Ja.
Als Erstes reißt Leo die Pferdeposter von der Wand. Dann drückt er mir die Vase mit den verwelkten Blumen in die Hand. "Ein Detektiv braucht keine Blumen, er braucht ein Telefon."
"Ein Telefon? Kein Handy?"
Leo schüttelt sich. "Du musst noch viel lernen", sagt er.

 

schließen X
Impressum | Datenschutz